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Mein Garten - Ein Stück Lebensqualität




WIR WAREN AN DER "WM2015" WALLISELLER MÄSS VOM 25.-27. SEPTEMBER, STAND Z220 IM AUSSTELLUNGSZELT 2!​

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Der Familiengartenverein Wallisellen (FGV, gegründet 12. Februar 1941), will Sie online mit Informationen rund um unser Vereinsangebot versorgen. Der FGV ist eine gemeinnützige Vereinigung im Sinne von Art. 60ff ZGB mit Sitz in Wallisellen. Er bezweckt die Förderung von umweltbewusst, ökologisch und nachhaltig sinnvoll genutzten Familiengärten.

Die Pacht einer Gartenparzelle bedingt die Mitgliedschaft im Verein, und den festen Wohnsitz in Wallisellen.Der FGV bewirtschaftet zurzeit 234 Parzellen, verteilt auf acht kleine bis grosse Areale in der Gemeinde. Der Verein zählt derzeit 182 Mitglieder.  


Gedanken des Präsidenten

(Vollständiger Text zum gekürzten Artikel "Energie vereint" der "werke versorgung AG Wallisellen" im Anzeiger von Wallisellen am 18. März 2010)

Energie vereint

Ohne Energie kein Leben! Wo ist dies anschaulicher zu sehen als in einem Garten? Da ist täglich zu erleben, wie Sonne und Wasser als natürliche Energien die Pflanzen in der Erde zum Gedeihen bringen. Gemüse, Beeren, Früchte geben dem Menschen Energie. Zierpflanzen wie Blumen, Sträucher erfreuen den Menschen und geben ihm mentale Energie. Wer einen Familien-garten nutzen kann, erlebt viel Erfreuliches und gewinnt vielfältige Energie zum Leben.

Im Familiengartenverein Wallisellen kann der Hobbygärtner nicht nur die Natur pur erfahren. Mit Gleichgesinnten erlebt er eine sinnvolle Freizeitgestaltung, die Energien für das Zusammenleben schafft. Es ist ein typisches Merkmal in Familiengärten, dass der Kontakt und Gedankenaustausch die verschiedens-ten Menschen einander näherbringt. Hier wird „Mulitikulti“ gelebt, sie vereint über alle Grenzen hinweg  unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten. So werden wertvolle sozialgesellschaftliche Werte geschaffen, sie sind Energie für ein  besseres Zusammenleben und die Integration in unserer Gemeinde.

Familiengärtner sind auch Landschaftspfleger. Auf ökologischer Basis wird der Boden genutzt, es wird weitgehend biologisch angebaut. Gartenareale sind wichtige grüne Lungen für eine immer mehr zur Stadt werdende Gemeinde wie Wallisellen. Die Idylle trügt, in den letzten Jahren musste der Verein Areale oder Parzellen an die verpachtende Gemeinde abtreten, weil der Boden kom-merziell genutzt mehr herzugeben verspricht. Wer den Bauboom in der Ge-meinde verfolgt, und die Pläne der Zürcher Planungsgruppe Glattal zur Kennt-nis nimmt, wonach das Gebiet Samichlaus nördlich des Rebbergs dem Sied-lungsgebiet zuzuweisen sei, wird hellhörig. Im Samichlaus ist das grösste zusammenhängende Gartenareal mit über 120 Gärten zu finden. Hier Raum zu schaffen für Siedlungen, absehbar auf Kosten von Familiengärten, wäre wohl der falsche Weg. Nicht zuletzt deshalb, weil Familien mit Kindern, die in den neuen städtischen Wohnsiedlungen mit wenig Umgebungsgrün und Natur-bezug leben, gerne einen Familiengarten nutzen und beim Gärtnern Energie tanken möchten.  

So lässt sich denn im Garten auch vortrefflich gemeinsam diskutieren oder allein mit sich nachzudenken, wohin wir uns bewegen. Ob der Klimawandel wirklich von Menschenhand geschaffen wird, wo doch Klimawandel schon seit Bestehen der Mutter Erde laufend stattgefunden hat? Oder was es mit der CO2-Problematik auf sich hat, deren Auswirkung mehr politischen und kom-merziellen Hintergrund zu haben scheint als die Wissenschaft uns weismachen will (CO2-Lüge?). Der Mensch vergisst zu gerne, dass er in der Geschichte unseres Planeten Erde erst Sekundenbruchteile darauf lebt, und trotz aller wissenschaftlichen Möglichkeiten noch immer nicht in der Lage ist, Ursache und Wirkung in plausible Zusammenhänge zu bringen. Da fehlen verlässliche Hinweise, die verbindliche Schlüsse zulassen.   

Wer den Klimawandel aufhalten will, betreibt nur Politik, Augenwischerei und erzeugt Angst. Der stetige Wandel des Klimas erfordert ständige Anpassungen im Verhalten des Menschen, und nicht Milliardenaufwendungen, um den uns genehmen status quo um Alles in der Welt zu erhalten. Mit dem Wandel zu gehen statt gegen ihn wäre doch die Devise. Und das primär bei uns und nicht mit globalen komplexen Übungen, die im Endeffekt wenig bringen, weil zu unübersehbar in den konkreten Wirkungen. 

Klar ist, der Mensch hat mit den natürlichen Ressourcen sparsam und scho-nend umzugehen, auch mit den Energien, die grundsätzlich zu billig sind. Und er sollte sich bewusst sein, dass Pflanzen und Tiere vor ihm auf der Welt waren. Ihnen mit pseudo-wissenschaftlichen Forschungsresultaten die Schuld zu geben an der Erwärmung der Erde tönt absurd. Vor allem wenn daraus der Schluss gezogen wird, Tiere und Pflanzen seien demzufolge „schadstoffarm“ zu verändern. Der absurden Beispiele, wie der Mensch die Natur kommerziell umgestalten will,  gibt es immer mehr. Denken wir nur an die vielen Bio-und Klimalabels bei Lebensmitteln, wer hat da noch den Durchblick, und was ist wirklich von Nutzen und nicht Kommerz? Fragen über Fragen, die den Hobby-gärtner aber dennoch hoffnungsvoll stimmen: Energie aus dem Garten ist nachhaltig, sie vereint den Glauben an eine lebenswerte Zukunft mit den Gaben der Natur.                                                                 Oskar Gut